Nordhausen als Sportstadt
Sport Cdu

Kreissportbund vertraglich finanzieren

Die sieben "Sportsmänner" unter den CDU-Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtrats- und Kreistagswahl haben sich für die Einführung eines „Sportgutscheins“ ausgesprochen. Dieser soll

für Kindergartenkinder und Grundschüler der 1. bis 4. Klasse gelten. Partner sollen dabei die Sportvereine in Stadt und Landkreis Nordhausen sein, die Koordination kann der Kreissportbund Nordhausen e. V. übernehmen.

Mit diesem Gutschein, finanziert von Stadt und Landkreis, können sich die Jüngsten kostenfrei für ein Jahr in Vereinen anmelden, sich ausprobieren, können Gemeinschaft erleben, den Teamgeist stärken - und natürlich viel Sport treiben, so die Kandidaten. Damit würden nicht nur die Kinder gefördert, auch die Vereine profitierten, denn mit dem Gutschein werde so die Nachwuchs-gewinnung gefördert. Zugleich unterstreicht diese Initiative für den Nachwuchs, dass Nordhausens Rolle als Sportstadt nicht nur ein Etikett sei, sondern gelebt werde.

Sportstadt - dass Nordhausen diese Bezeichnung für sich in Anspruch nehmen könne, das sei auch der Verdienst des Kreissportbundes Nordhausen e. V. (KSB). Der KSB repräsentiert 13.500 Menschen in 140 Sportvereinen im Landkreis. Er sei für diese Vereine Interessenvertreter, Service-anbieter und einer der größten gesellschaftlichen Gruppe im Landkreis. Dieses Engagement verdiene Verlässlichkeit.

Deshalb sprechen sich die CDU-Kandidaten auch für eine vertragliche Festfinanzierung des KSB über mehrere Jahre durch Landkreis und Stadtverwaltung aus.

Die sieben Sportsmänner sind (v. l. n. r.)

Stefan Nüßle, Vorsitzender des Schwimmverein Nordhausen 90

Christian Lautenbach, Vorsitzender der TSG Krimderode

Andreas Trump, SV Grün-Weiß Uthleben

Steffen Romer, Präsidiumsmitglied "Nordhäuser Schützenkompanie von 1420"

Uwe Joch, Vorsitzender BSG Altstadt Nordhausen

Jörg Basse, Vorsitzender SV Glückauf Bleicherode

Eric Holzberger, Vorsitzender des TTV Hydro und im Vorstand des Angelvereins Nordhausen